
Der nächste Wahlkampf
in Frankreich
Vor den Präsidentschaftswahlen wurden an allen öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Rathäusern, usw. in Frankreich diese Stellwände mit Platz für 10 Kandidaten angebracht.

Der neue Präsident, François Hollande, wurde am 15. Mai inthronisiert und nun stehen die Wahlen für das Parlament am 10. und 17. Juni an. Dafür wurden noch mehr Stellwände bereit gestellt.

Hier können die Kandidaten für die Parlamentswahlen ihr schönstes Lächeln und ihre schönsten Versprechungen unter das Wahlvolk bringen: weniger Arbeitslose, mehr Lehrer, besseres Wetter und Freibier für alle. Denn wie schon ein französischer Ex-Präsident sagte: "Versprechen verpflichten nur die, die daran glauben".
Das Ergebnis dieser Wahl wird darüber entscheiden, ob die derzeitige Regierung mit einer Mehrheit der Abgeordneten im Parlament regieren kann oder vielleicht wieder eine Kohabitation ansteht (hat an dieser Stelle nichts mit Geschlechtsverkehr zu tun), wie schon unter den Präsidenten Chirac und Mitterand.
Mehr über den vergangenen und den kommenden Wahlkampf auf unserer Extraseite "Wahlkampf in Frankreich" und Fotos der Wahlplakate auf unseren Facebook-Seiten.
Das deutsch-französische "Paar" in der französischen Presse
Y-a-t-il un après ? La presse française a suivi le "couple" Merkozy de près. Qu'en est-il avec avec Merkolllande ? Nous continuons notre feuilleton.
PERSPECTIVES
24 - 05 - 2012 / 02 - 06 - 2012
DEUTSCH-FRANZÖSISCHES FESTIVAL
DER BÜHNENKUNST
FESTIVAL FRANCO-ALLEMAND DES ARTS DE LA SCÈNE
Versand in Deutschland hier
Die "malgré-nous"
Roman "Am siebten Tag erschuf Gott die Vergänglichkeit"
Der Autor Roman Schafnitzel durchreist in seinem Roman das kriegerische 20. Jahrhundert. Er erzählt die Geschichte eines Lebens an der deutsch-französischen Grenze in Lothringen. Jean-Pierre Dehlinger, geboren während des Ersten Weltkrieges, wächst in ärmlichen Verhältnissen auf und kämpft zu Beginn des zweiten Weltkrieges als Soldat für die französische Armee.
Nach der Kapitulation wird er wie so viele Elsässer und Lothringer ein "Malgre -nous" und wird von der Wehrmacht zwangseingezogen. Während eines Heimaturlaubes gelingt es ihm zu desertieren und sich mit Hilfe seiner jungen Frau Marie in seinem Heimatdorf Schmittviller zu verstecken, um gegen Kriegsende noch in amerikanische Kriegsgefangenschaft zu geraten.
Der Roman beschreibt über drei Generationen hinweg nicht nur die Auswirkungen des deutsch-französischen Verhältnisses auf den "kleinen Mann", sondern auch die Geschichte von starken Frauen, die sich in den Wirren der Kriege und den Jahren danach behaupten...
Der Autor R. Schafnitzel studierte Germanistik und Sozialkunde in Saarbrücken und unterrichtet als Lehrer in der Pfalz und lebt seit vielen Jahren in Frankreich.
Positives Image in Frankreich
Die deutsche Botschaft in Frankreich hat durch das Umfrageinstitut ifop im Internet eine Umfrage durchführen lassen und die Ergebnisse einen Tag nach dem Deutsch-Französischen Tag am Montag, den 23. Januar 2012 veröffentlicht.
L'affiche du film "Les Intouchables" en AllemagneDemnach haben die Franzosen mehrheitlich (82 %) ein positives Image von Deutschland und 43 % sind der Ansicht, dass die deutsch-französische Zusammenarbeit noch verstärkt werden müsse, gegenüber nur 31 % bei einer Umfrage im April 2010.
62 % sind der Ansicht, dass sich Frankreich vom "Modell Deutschland" inspirieren lassen sollte.
Die Ergebnisse der Umfrage zum download (pdf französisch) hier.
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82 % des Français ont une image positive de l'Allemagne
Selon un sondage Ifop pour l'ambassade d'Allemagne à Paris, l'amitié franco-allemande est une réalité. 82 % des Français déclarent avoir une très bonne (19 %) ou une assez bonne (63 %) image de l'Allemagne. Une majorité relative (43 %) pense, en outre, que la crise de l'euro va obliger les deux pays à renforcer leur coopération.
Ici, les réultats complets du sondage à télécharger (pdf)
France-Allemagne, l'heure de vérité
Bernard de Montferrand, Ambassadeur et Jean-Louis Thieriot, avocat et historien ont publié un livre sur les relations des deux pays : "France-Allemagne, l’heure de vérité". Ils posent leur regard sur les différences économiques, qui font débat, surtout en temps de crise. Trouvez ici un interview avec Bernard de Montferrand.


